Nachtrag: der ideologische Zirkel von Kunsumkritiker_innen zu Antideutschen Neocons

Ich hab im letzten Text geschrieben wie falsch der Glaube ist, es ginge „uns“ „gut“.  Das ist so eine Haltung die findet man z.B. bei Ökos oder bei Verlendungstheoretiker_innen. Auf der anderen Seite hat man affirmativ gewendete Neocons/Antideutsche/etc. (1) die sehen das genauso und wenden es affirmativ: ‚Eh alles super bei uns im Westen. Hedonismus! Müssen wir gegen fremde Kulturen verteidigen.‘ Und so kommen sie alle zusammen: die Leute, die glauben Askese wäre das Rezept gegen einen Kapitalismus in dem nur konsumiert wird (was irgendwie an sich schon schlecht ist) und hedonistischen Antideutschen, die die Parole von Angela Merkel „Uns geht’s gut“ gefressen haben und in jeder Kritik der herrschenden Verhältnisse nur einen Angriff der Barbarei auf die Zivilisation sehen. Darin gleichen sie allen Nationalist_innen: „Na klar gibt’s auch in unserem Lieblingsland (bzw. „unserer Kultursphäre“) Fehler, ABER immer noch besser als alles andere“.

Konservativ im Wortsinn, dass alles am besten bleibt wie’s ist, sind sie alle miteinander.

(1) Es gibt „die“ Antideutschen!

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Über TheGurkenkaiser

Das wird man ja wohl noch verteufeln dürfen!
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