Warum Abstimmungen in progressiven/emanzipatorischen Räumen (und Utopien) nichts verloren haben

Wenn eine Gruppe über etwas abstimmt heißt das, dass es einen unausgeräumten Widerspruch gibt. Die Abstimmung ist ein Verfahren Widersprüche aufzulösen (nicht: auszuräumen) und zwar eins das die Macht der Mehrheit über den Rest stellt. Wenn es zu einer Abstimmung kommt, ist die Sache also nicht gelöst worden, sonst gäbe es ein Konsens. Deshalb hat eine Abstimmung in einem emanzipatorischen Raum absolut nichts verloren. Hier kann nur das Konsensprinzip gelten (außer es ist offensichtlich dass sich ein Troll eingeschlichen hat). Damit ist weißgöttin nicht jedes Machtproblem gelöst, das ist klar. Aber wer zur Abstimmung ruft, versucht es nicht Mal.

Daran kann man sehen dass eine Gesellschaft in der gewählt, abgestimmt, Wert auf „Pluralismus“ gelegt wird eine ist, die voller Widersprüche steckt, die zu lösen wären. Jede Wahl ist ein Eingeständnis des Unterdrückerischen Charakters einer Herrschaftsform (was nicht heißt, dass Herrschaftsformen in denen nicht gewählt und abgestimmt wird besser wären).

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Über TheGurkenkaiser

Das wird man ja wohl noch verteufeln dürfen!
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