zum weihnachtsartikel der „zeit“

Heute hab ich mich ein bisschen über einen Text in der zeit geärgert, der gerade von vielen abgefeiert wird. Plot: 1 Schauspielerin und 1 redakteur verkleiden sich als obdachlose und bitten im reichenviertel des landes um hilfe. Überraschung: Es gibt wenig bis keine!! Dann wird noch eine vage psychologische Studie zitiert die das erklären soll. Dabei ist die sache doch recht einfach: Würden die reichen ihren Reichtum an arme schlucker_Innen abgeben, wären sie nicht reich. Das liegt in der natur der sache. Und die wirtschats- und finanzelite besteht nicht aus mitfühlenden guten mitmenschen, sondern aus leuten die charity machen um imageprofite zu erzielen? Welch erkenntnis! In einer welt in der jeder reichtum darauf basiert dass die arbeitskraft anderer ausgebeutet wird kann man als reiche person auf dauer kein „guter mensch“ sein. Auch nicht neu.

Was aber wirklich ärgerlich ist, ist eine andere sache: Es gibt un deutschland [unglaublich hohe Zahl einfügen] Obdachlose. Aber die werden nicht gefragt. Stattdessen verkleidet man 2 Mittelschichtsleute als obdachlose damit die sich mal das feeling holen können. Das ist zutiefst paternalistisch: Warum befragt man nicht die,. Die wirkliche expert_innen aus eigener Lebenserfahrung sind? Die dürfen wieder einmal nichts dazu sagen.

das sagt die Nadia: Link

Ergänzung:
Mir fällt eben auf dass der Artikel auf den ich mich beziehe von 2011 ist. Der auf den Nadia sich bezieht ist von 2012. Inhaltlich ändert sich aber nix.

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Über TheGurkenkaiser

Das wird man ja wohl noch verteufeln dürfen!
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